
Letztes Update dieser Seite: 09.04.2009
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Meine Vorfahren sind Waldenser.
Meine Ahnenforschung
reicht
bis in das Jahr 1625 zurück. In den katholischen Taufunterlagen von Chateau du bois ist
ein Jean Jourdan, geboren am 20. 03. 1689, getauft am 25.03.1689, Sohn des Janon
Jordan und Jeanne Heritier, wohnhaft in La Balme / Roure eingetragen. In späteren Jahren gab es oft Heiraten zwischen den Waldensern dieser Ortschaften. Am 20. Juni 1737 heiratete Pierre Jourdan [geb. 12.01.1713 in Palmbach] in Walldorf Anne Aillaud. Er zog mit seiner Hochzeit nach Walldorf und hatte 8 Kinder. Von dieser Palmbacher Familie stammen heute die meisten Walldorfer Jourdan's ab. Im Jahre 1757 zog die Palmbacher
Familie Jacques Jourdan [geb. 24.03.1723], mit Frau Madeleine, geb.
Vincon und ihren Kindern nach Großvillars.
Zur Ahnenforschung "Jourdan
"
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Allgemeine Informationen zur Waldenser - Ahnenforschung |
Die Waldenser waren in Frankreich Anhänger einer Glaubensgemeinschaft,
die sich später reformierte. Gegründet wurde sie im zwölften Jahrhundert
von Petrus Waldes, ein Kaufmann aus Lyon.
Waldes verteilte sein Reichtum an die Armen, und ließ die Worte Christi
zum Leitmotiv seines Lebens werden. Immer mehr Gläubiger sammelten sich in
seiner "Waldenser- Bewegung", um seine Predigten zu hören. Papst Alexander
III. duldete die Bewegung nicht. Verfolgungen, Folter und Verbrennungen
begannen.
Im Jahr 1589 erließ König Heinrich IV einen Duldungsdelikt (Edikt von
Nantes). Es sicherte den Waldensern Recht und Religionsfreiheit.
1685 untersagte König Ludwig XIV den Waldensern die Ausübung ihrer
Religion, und hob den "Edikt von Nantes" wieder auf, mit dem Ziel alle
Abweichungen von der Linie seiner Überzeugung auszumerzen. Viele kamen in
den Gefängnissen von Piemonte um.
Gegen
Ende des 17. Jahrhunderts wurden ca. 2.800 französischen Waldenser
aufgrund des Ausweisungsediktes vom 1. Juli 1698 durch Viktor Amadeus II.,
Herzog von Savoyen, aus ihrer Heimat vertrieben.
Unter der Führung von Pastor Henri Arnaud gelang es 1000 Waldensern im Jahre 1689 die Täler zurück zu erobern. Sie blieben in ihren Dörfern, obwohl sie nur geduldet waren. Das hatte zur Folge das sie sich einer hasserfüllten Herrschaft unterwerfen mussten.
Im Jahre 1690 begann eine erneute Verfolgung und die Waldenser fanden wieder Zuflucht in der Schweiz. Von hier aus zogen sie nach Deutschland. Hauptsächlich nach Hessen und Württemberg. In Hessen bekamen sie von Landgraf Ernst Ludwig (Landgrafschaft Hessen- Darmstadt) Hilfe zugesichert. Die Waldenser aus dem Pragelatal kamen nach Südhessen.
Eine Gruppe von 450
Waldensern, kamen im Jahre
1698 nach Hessen - Darmstadt (heute Mörfelden – Walldorf).
Die
Menschen, die aus den Dörfern La Balme, Roure und Méan stammten, sollten bei
Mörfelden angesiedelt werden.
Nach
ca. 3 Jahren zog der größte Teil der Gruppe weiter nach Württemberg und
Baden, hierunter waren auch die späteren Palmbacher Waldenser.
28
Waldenserfamilien mit 111 Personen erhielten am 4. Februar 1701 von der württembergischen
Regierung die Erlaubnis sich auf dem verwilderten Ackerland zwischen Grünwettersbach
und Stupferich, sowie Langensteinbach anzusiedeln. Sie gründeten den
Waldenserort La Balme, der nach ihrem früheren Heimatdorf benannt wurde.
Ein paar Jahre späte wurde hieraus Palmbach.
Außer
nach Palmbach kamen die Waldenser, die aus den Orten La Balme und Roure
stammten, auch nach Mutschelbach (Untermutschelbach). Dort wurden 59
Personen untergebracht. Diese zwei Orte gehörten damals zu Württemberg.
86 Personen aus Méan kam ins badische Kleinsteinbach (heute Pfinztal, Kreis Karlsruhe), diese zogen am 14. Juli 1719 fast geschlossen wieder fort. Die meisten hiervon kamen nach Todenhausen und Mariendorf. Einige kehrten um 1723 auch wieder ins Badische zurück.
Übersicht über Deutsche Waldenserorte.
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Herkunft, Bedeutung und Vorkommen des Namen "Jourdan" |
Bedeutung:
.... abgeleitet von Jourdain, dem französischen Namen für den
Fluss Jordan in Palästina. Die Namen Jordan / Jourdan / Jourdain sind in einer Zeit (vor 1200), in der
nur "Vornamen" verwendet wurden, zu Nachnamen geworden.
Kreuzfahrer sollen ihre Söhne mit dem Wasser aus dem Jordan getauft und ihnen
auch den Namen gegeben haben.
Nach den
Kreuzzügen wurde er ein beliebter Vorname.
Erstes bekanntes Vorkommen:
Jordan (um 1147), Jordanus (um 1159).
Externe Webseite: Zur Bedeutung des Namens Jordan
-
Quelle: Vom Val Cluson nach Schwabendorf von Gerhard Badouin
Die Palmbacher Waldenser schrieben sich zu Anfang teilweise
"Jordan".
Den Name
Vorkommen und Verteilung:

Der Name Jourdan kommt insgesamt 389 Mal in 82 Landkreisen vor. Es gibt schätzungsweise 1037 Personen mit diesem Nachnamen. Dies entspricht etwa dem Durchschnitt für alle deutschen Familiennamen. Er liegt damit an 9662. Stelle der häufigsten Namen. Die meisten Personen mit dem Familiennamen Jourdan wurden in Landkreis Groß-Gerau gefunden; der Name kam 81 Mal im Telefonbuch vor. Die wenigsten leben in Alb-Donau-Kreis, mit 1 Telefonbucheinträgen.
Quelle und Karte:
www.ancestry.de
(Grundlage der Namensverteilung sind ca. 35 Millionen Telefonteilnehmer in
Deutschland aus dem Jahre 2002.)
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Das Wappen wurde mir freundlicherweise von Herrn Dieter Servay zur Verfügung gestellt. |
Erläuterung zum Wappen der Jourdan durch den Heraldiker Pfr. i. R. Knodt: Zum Geschlechtswappen gehören: Schild,
Harnisch, Helm, Mantel.
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Dies ist das Wappen der Familie des Waldenserpfarrers Lathelme Jordan Es handelte sich um Albigenser, die aus dem Languedoc ins Gebirge geflohen waren und seither in den Waldensertälern wohnten. 1489 wurde Barbe Jordan in Sauze verbrannt. Die Familie verlor in der Verfolgung ihre Papiere, so daß man aus der Zeit vor Lanthelme Jordan, der vor 1538 in Sauze d'Oulx geboren wurde, nichts mehr weiß. Er war katholischu und wurde reformiert. Nach anderer Überlieferungen wurde er vor 1523 geboren. Er war 36 Jahre ministre (Pfarrer) in den Waldensertälern. [Quelle: Pfarrerverzeichnis der Waldenser. Theo Kiefner Band 1, 1532 - 1755]
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Ahnen dieser Familie: |
Folgender
Artikel wurde entnommen aus der Homepage von Herrn Dieter Servay:
www.servay.de
Es gibt sogar eine Doktorarbeit über die Familie Jordaan.
Die Arbeit ist in englisch verfasst.
Die deutsche Zusammenfassung:
Der Ursprung des Namens Jordaan geht auf die Schöpfung
zurück; der Name Jordaan als Nachname datiert zurück auf das Jahr 970
nach Christus. Diese Studie analysiert die Geschichte der
Jordaan-Familie vom Ursprung des Nachnamens Jordaan im Südwesten
Frankreichs in dem Gebiet Beziers über die Ankunft der zwei
Jordaan-Brüder in Südafrika als Hugenotten bis hin zur ungleichen
Verbreitung der drei Jordaan-Blutlinien in Südafrika und ihrer späteren
Verbreitung bis circa 1955.
Die Geschichte der Jordaan-Familie in Südafrika kann nur dann gründlich analysiert werden, wenn man die Geschichte der Waldenser-Bewegung, den Aufstand der Hugenotten und Protestanten in Frankreich und anderen europäischen Ländern und die Geschichte der DEIC mit in Betracht zieht. Diese Studie konzentriert sich auf das ständige Wechselspiel der Aktionen und Reaktionen zwischen der Waldenser- und Hugenotten-Bewegung auf der einen und dem französischen König und der römisch-katholischen Kirche auf der anderen Seite. Die Studie erklärt, wie diese Aktionen und Reaktionen schließlich zur Ankunft der beiden Jourdan-Brüder als Hugenotten in Südafrika im Jahr 1688 geführt hat. Das Projekt deckt ebenfalls auf, dass trotz der vielen Verluste an Leben unter den Mitgliedern der Waldenser-Bewegung seit dem zwölften Jahrhundert und ebenso in der Hugenotten-Bewegung, die parallel zu den Ansichten von Luther und Calvin bestand, diese religiösen Bewegungen bis zum heutigen Tag noch in bestimmten Teilen der Welt existieren. Die Unterdrückung dieser beiden Bewegungen, besonders in Frankreich, führte zu einem Massenexodus von französischen Bürgern in verschiedene Teile der Welt. Die Ankunft der beiden Jourdan-Brüder würde, unter anderem, einen dauerhaften Eindruck auf ihre Nachkommen und andere Personen in Südafrika hinterlassen. Auch gibt es in den verschiedenen Gemeinden, in denen Mitglieder der Jordaan-Familie gelebt haben, noch heute Beweise ihrer Anwesenheit. Ab dem Zeitpunkt der Ankunft der beiden Jourdan-Brüder in Südafrika schlossen sie sich den anderen Hugenotten im Kap im Kampf gegen die DEIC-Herrschaft und für religiöse, erzieherische und wirtschaftliche Rechte an ihrem neuen Wohnort an. Diese Studie beschreibt die äußeren Umstände, in denen sich die Jourdan-Brüder befanden und was sie taten, um ihr wirtschaftliches Überleben zu sichern. Mit dem Wachstum der Zahl an Nachkommen der Ahnen Jean Jourdan und Isabeau le Long begann die allmähliche Verbreitung der Jourdan-Familie in Südafrika. Die Verbreitung begann circa 1741 und fand ihren beinahe Abschluss im Jahr 1955. Die Studie gibt an, wie die Verbreitung stattfand und beschreibt des Weiteren das kulturelle Erbe, das die Mitglieder der Jordaan-Familie hinterlassen haben. Formeln werden für die Prozentangabe des Hugenottenbluts, das noch in der Jordaan-Familie verbleibt, verwendet. Eine Karte zeigt die Verbreitung der Mitglieder der Jordaan-Familie an, während eine andere Karte ebenfalls beigefügt ist, welche die Straßen und andere Orte, die nach Mitgliedern der Jordaan-Familie benannt wurden, angibt. Die Beziehung zwischen dem Tourismus des kulturellen Erbes der Jordaan-Familie und der Genealogie der Familie wird ebenfalls behandelt. Der Diskurs über die Ursprünge von Kultur, Erbe und kulturellem Erbe wird ebenfalls allgemein behandelt. Dieser Abschnitt wird sich im Weiteren mit dem Konzept des "Tourismus des Kulturellen Erbes" befassen, welches ein neues Konzept in Südafrika ist. Der letzte Abschnitt dieser Studie behandelt die Voraussetzungen, die in Betracht gezogen werden müssen, wenn man eine Route des kulturellen Erbes für die Jordaan-Familie plant. Es müssen verschiedene Aspekte bei der Planung und der Organisation der Route und dem Aufbau eines Besucherzentrums an der empfohlenen Route des kulturellen Erbes für die Jordaan-Familie beachtet werden Ein mögliches Modell für kulturelles Erbe in Südafrika wird auf der Basis der Legislatur und anderer Vorschriften vorgeschlagen. Die Planung einer Route des kulturellen Erbes für die Jordaan-Familie wird unter Berücksichtigung der Punkte Nachhaltigkeit, Tragevermögen, Unterschied zwischen Tourist und Pilger und Aufbau von Besucherzentren in strategischen Orten entlang der Route behandelt. Die verschiedenen Vorschläge bedeuten, dass es zweifelsohne verschiedene Ansichten über das Thema geben wird. Es ist ebenfalls möglich, dass es verschiedene Auslegungen des Themas geben wird, welche den Diskurs für weitere Diskussionen stimulieren würden. Unterschiedliche Meinungen müssen nicht unbedingt bedeuten, dass es eine richtige und eine falsche Meinung gibt. |
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1. Familie Kastner aus Weiler:
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Aktuelle Waldenser - Bücher: ![]() |
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Die Waldenser
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Pieter Valkenier und das Schicksal der...
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Beiträge zur Waldensergeschichtsschreibung. |
Dreihundert Jahre Waldenser in... Dreihundert Jahre Waldenser in Deutschland 1699-1999 |
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Bücher zum Hobby Ahnenforschung: |
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Anleitung zur Ahnenforschung.... |
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Familienchronik. |
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